Club

TC Blau Weis Hugsweier 77 e.v.



Ehrungen beim Tennisclub

 

 

 

 

Für seine 25-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des Tennisclubs Blau-Weiß Hugsweier erfuhr Roland Hirsch eine besondere Ehrung.

 

Bei der Mitgliederversammlung des Tennis-Bezirks Oberrhein-Breisgau in Denzlingen wurde er für hervorragende Verdienste vom Präsidenten des Badischen Tennisverbandes Stefan Bitenc mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

 

 

 

(von links): Präsident Stefan Bitenc, Roland Hirsch und Bezirksvorsitzender Edgar Faller. Foto: Arbandt Foto: Lahrer Zeitung


Tennisclub Blau-Weiß Hugsweier feierte 40-jähriges Bestehen

Sein 40-jähriges Bestehen hat der Tennisclub Blau-Weiß Hugsweier 77 am Samstag zelebriert. In der Feierstunde wurde ausführlich auf die Vereinshistorie zurückgeschaut, außerdem wurden Ehrungen der Gründungsmitglieder vorgenommen.

 

Eine wahre Feierstunde erlebte der TC Blau-Weiß Hugsweier 77 am Samstag. Auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte wurde in unterschiedlicher Form Bezug genommen. Ehrenvorsitzender Hansjakob Schweickhardt zeichnete die Vereinsgeschichte ausführlich nach. Dazu zählte zum Beispiel die Frage, warum im Vereinsnamen die Jahreszahl 77 steht, die Vereinsgründung aber erst 1978 erfolgte. Die Begründung: Am 5. Dezember 1977 trafen sich 15 Interessierte, denn zunächst wurde in der Schutterlindenberghalle Tennis gespielt. Trainer Ossi Bär (Friesenheim) ermunterte dann aber zur Vereinsgründung und dem Bau einer eigenen Tennisanlage.

 

Am 5. Juni 1978 gründeten 26 Personen den TC Blau-Weiß, Hansjakob Schweickhardt war erster Vorsitzender der Vereinshistorie.

Im Juni 1979 konnte die Anlage mit zwei Plätzen bereits eröffnet werden, die Kosten betrugen 70 000 Mark. Zur Absicherung trugen zahlreiche Mitglieder mit einer Privatbürgschaft (Gesamtumfang: 30 000 Mark) bei. 1980 konnte das 100-ste Mitglied aufgenommen, 1981 das Tennishaus eröffnet werden (Kosten: 35 000 Mark). 

 

1983 wurde ein dritter Platz angelegt (Kosten: 50 000 Mark), 1990 eine automatische Beregnungsanlage installiert. Am Spielbetrieb nahm der Verein erstmals 1981 teil, 1995 starteten zwischenzeitlich sogar vier Mannschaften. Geblieben sind bis heute die Herren I (heute als Herren 65 in der ersten Bezirksklasse aktiv), die sich auch noch in kompletter Eigenregie um die Platzpflege kümmern. Schweickhardt schilderte unter anderem noch Details zum geselligen Faktor, er betonte: »Tennis war bei uns nie nur für die Elite. Der Verein hat sich stets am Dorfgeschehen beteiligt, zum Beispiel mit einem Dorfhock samt späterem Turnier der Vereine.« 

 

Ehrung mit Präsenten

 

2002 war der TC schuldenfrei, konnte 2003 sein 25-jähriges Bestehen feiern. Insgesamt leiteten in 40 Jahren vier Vorsitzende die Vereinsgeschicke. Nach Hansjakob Schweickhardt übernahm Jürgen Peter, gefolgt von Manfred Steck und seit 1994 Roland Hirsch. 1988 lag die Mitgliederzahl bei 170. 30 Jahre später sind es 50.

 

Während die musikalische Begleitung der Veranstaltung Udo Büttner und seinem Akkordeon oblag, würdigten verschiedene Gäste in Grußworten das Jubiläum. Walter Caroli überbrachte in Vertretung von Lahrs OB Wolfgang G. Müller die Spende von 15 Litern Freibier. Er warb für das Vereinsleben, denn »Vereine ziehen immer noch«. Regina Ducksch (Vorsitz IG Sport) gratulierte ebenso wie Hansjakob Schweickhardt in seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher. Als Vertreter des Badischen Tennisverbands, Bezirk Oberrhein-Breisgau, gratulierte Christian Veerhoff. 

Er zeigte sich überrascht, dass eine Vereinsgründung aus dem Mutter-Kind-Turnen eines Vereins (in diesem Fall des TuS Hugsweier) heraus entstehen konnte. »Dass die selbst-betitelte Schnapsidee heute seit 40 Jahren besteht, spricht für diese Idee«, schmunzelte Veerhoff. In dem Rahmen der Feierstunde wurden die noch lebenden Gründungsmitglieder des TC Blau-Weiß Hugsweier 77 mit Präsenten geehrt. 

 

Im Einzelnen waren das Paul Berger, Georg Rinderspacher, Wolfgang und Doris Strauch, Richard und Heidi Waas, Jürgen Trampert, Bernd und Waldtraud Eble, Hansjakob und Gisela Schweickhardt, Anni und Waldemar Leser, Wolfgang und Barbara Bischoff, Michael Gießler, Reinhold Gabelmann und Heinz Neunstöcklin.